Der beste Freund auf vier Beinen

Der Hund hat mit Sicherheit die zugleich längste wie auch erfolgreichste Geschichte als Haustier. Er kommt auch heute noch als Jagd-, Hirten- oder Wachhund zum Einsatz und erfüllt damit sowohl die Aufgaben eines Haus- und Heimtieres als auch eines Nutztieres. Allein in Deutschland gibt es etwa fünf Millionen Hunde. Damit gehört der Haushund zusammen mit der Hauskatze zu den meistgehaltenen Haustieren hierzulande.

Hunderassen

Aufgrund der vielfältigen Aufgaben, die ein Hund erfüllen kann, gibt es zahlreichen Hunderassen. Je nach der zugrunde liegenden Systematik sind hier beispielsweise Hüte- und Treibhunde, Pinscher und Schnauzer, Terrier, Dachshunde, Spitze, Laufhunde, Apportierhunde, Stöber- und Wasserhunde, Gesellschafts- und Begleithunde sowie Windhunde zu nennen. Eine der beliebtesten Rassen ist unter anderem der Golden Retriever, der den Apportierhunden zuzuordnen ist. Der Afghane oder der Greyhound beispielsweise gehören zur Rasse der Windhunde, der weltberühmte Deutsche Schäferhund oder auch der Collie wiederum sind Hirtenhunde.
Für welche Hunderasse der Halter sich entscheidet, ist natürlich immer abhängig von subjektiven Vorlieben für eine Rasse, vor allem aber auch von den Platzverhältnissen. Hunde werden heutzutage häufig in der Wohnung gehalten. Gerade in Großstädten nimmt diese eher wenig tierschutzgerechte Unterbringung der Hunde zu. Besser ist eine Haltung des vierbeinigen Freundes im Zwinger. Darüber hinaus muss dennoch ausreichender Auslauf für das Tier gewährleistet sein.

Partner

Hunde treten immer öfter als Partner in der Freizeitgestaltung und als Ersatz für einen Sozialpartner in Erscheinung. Die meisten Hundebesitzer haben eine enorm enge Bindung zu ihrem Hund, verbringen viel Zeit mit ihm oder betreiben beispielsweise Hundesport. Gerade der Erziehung eines Hundes kommt dabei eine enorm große Bedeutung zu. Nur mit einem artgerechten Training und klaren Strukturen in der Erziehung kann eine gute und für alle Beteiligten verlässliche Beziehung entstehen. Bestenfalls beginnt man damit bereits im Welpenalter und überlässt das, sofern man nicht über eigene Kenntnisse und Erfahrungen verfügt den Fachleuten in professionellen Hundeschulen.

Ernährung

Auch der gesunden und vollwertigen Ernährung des Hundes kommt eine maßgebliche Bedeutung zu. Wer ausschließlich Speisereste verfüttert, nimmt die Gefahr einer Mangelernährung des Hundes in Kauf. Besser und einfacher ist da die Ernährung mit industriell gefertigtem Hundefutter, das jedoch von hochwertiger Qualität sein muss. Minderwertiges Fleisch oder Trockenfutter wird dem Hund nicht gut tun. Es gibt speziell auf das Alter und die Lebensumstände eines Hundes abgestimmtes Nass- und Trockenfutter sowie diverse Ergänzungsstoffe. Auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe sollte man in jedem Fall verzichten. Ganz große Tierliebhaber kochen sogar speziell für den eigenen Hund; ein Vorgehen, das allerdings wegen des hohen Aufwandes und Preises eher nicht zum Dauerzustand wird.

Gesundheit

Der Gesundheitsschutz eines Hundes spielt ebenfalls eine sehr wichtige Rolle. Hier geht es um Themen wie Impfungen, Wurmkuren, Pfoten- und Fellpflege oder gar notwendige Operationen. Einige Hunderassen leiden beispielsweise oft an Hüftgelenksdysplasie. Auch Zuckerkrankheit, Grauer Star oder verschiedene Tumore sind häufig auftretende Krankheiten bei Hunden. Nicht nur deswegen, ist die Haltung und Pflege eines Hundes eine kostspielige Angelegenheit. Der Hund wird nicht umsonst als der beste Freund des Menschen bezeichnet. Als intelligenter Halter sollte man alles dafür tun, um seinem Vierbeiner ein möglichst langes, artgerechtes sowie gesundes Leben zu ermöglichen.

Foto: Carola Schubbel – Fotolia

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